Energiestadt ist nicht nur ein Markenzeichen, sondern ein stetiger Prozess, der die Gemeinde über verschiedene Stufen zum Label und damit langfristig zu einer nachhaltigen kommunalen Energiepolitik führt.

Der Prozess umfasst zwölf Stufen: 

Bestandesaufnahme

Schritt 1.
In einer unverbindlichen und kostenlosen Input-Beratung werden Abläufe, Termine und Kosten diskutiert. Sie liefert einen ersten Überblick. 

Schritt 2.
Die Gemeinde beschliesst den Einstieg in den Prozess zum Label Energiestadt und wird Mitglied im Trägerverein Energiestadt.

Schritt 3.
Auswahl eines akkreditieren Energiestadtberaters oder Beraterin und Vereinbarung über die Zusammenarbeit (mit Offerte für die Begleitung).

Schritt 4.
Im Rahmen eines ersten Gesprächs wird die maximal möglichen Punktezahl und die effektiv bereits beschlossenen und / oder realisierten Massnahmen auf der Basis des "Kataloges möglicher Massnahmen" ermittelt.

Schritt 5.
Darstellung in einer Übersicht als Standortbestimmung mit Stärken-/Schwächenprofil und möglichen künftigen Massnahmen.

Zertifizierung

Schritt 6.
Bildung einer Arbeitsgruppe (ev. Kommission), welche für die Entwicklung der Energiestadtaktivitäten zuständig ist. 

Schritt 7.
Entwicklung eines konkreten energiepolitischen Aktivitätenprogramms aufgrund der Standortbestimmung, Einsatz von EnergieSchweiz-Produkten etc. 

Schritt 8.
Planung, Beschlussfassung und Umsetzung erster Massnahmen. 

Schritt 9.
Offizieller Antrag (Beschluss der Exekutive) an die Labelkommission des Trägervereins (Standortbestimmung, beschlossene Massnahmen, energiepolitisches Programm der nächsten Jahre).

Schritt 10.
Erteilung des Labels durch die Labelkommission (mit vorgängigem Audit)

Betrieb

Schritt 11. 
Jährliche Erfolgskontrolle durch die Energiestadt-Beraterin: Bestätigung des Bisherigen, neue Ziele und Massnahmen (Dienstleistung im Mitgliederbeitrag enthalten).

Schritt 12.
Alle vier Jahre Rezertifizierung der energiepolitischen Aktivitäten durch die Label-Kommission.