Klimaschutz mit Energiestadt

Das Klimaprogramm verfolgt das Ziel, in den Gemeinden und in der Bevölkerung klimafreundliches Verhalten zu fördern. Genau dies tun Energiestädte mit dem Energiestadt-Massnahmenkatalog und mit ihren Aktivitätenprogrammen schon seit vielen Jahren.

Anpassung an den Klimawandel

Auch in der Schweiz sind die Folgen der Klimaerwärmung bereits spürbar. Daher gilt es die Treibhausgasemissionen weiter zu senken. Gleichzeitig ist es wichtig, dass sich Gemeinden mit diesem Thema auseinandersetzen und sich an den Klimawandel anpassen bzw. sich seinen negativen Auswirkungen stellen. Beispiele sind eine grössere Hitzebelastung, zunehmende Sommertrockenheit, steigendes Risiko für Hochwasser und Massenbewegung, veränderte Naturlebensräume oder Auswirkungen auf Tourismus, Energiegewinnung und Wasserverbrauch.

Daher wurde der Bereich «Anpassung an den Klimawandel» in die Produkte von EnergieSchweiz für Gemeinden integriert, beispielsweise mit neuen Massnahmen im Massnahmenkatalog (Massnahme 1.1.2. Klimaschutz und Energiekonzept, Massnahme 1.1.4. Anpassung an den Klimawandel, Massnahme 3.2.5. Bewirtschaftung der Grünflächen) und Informationsbeiträgen im Newsletter. Es folgen Ergänzungen in verschiedenen Instrumenten wie dem Gebäudestandard oder dem Werkzeugkoffer öffentliche Parkierung in Gemeinden, etc.

Angebote für Energiestädte

Das Klimaprogramm und EnergieSchweiz für Gemeinden erarbeiten verschiedene Hilfsmittel für Energiestädte, damit sie ihren klimapolitischen Handlungsspielraum und ihre Vorbildfunktion optimal wahrnehmen können. Es liegen erste Hilfsmittel vor.

Weitere Produkte sind in Arbeit

Toolbox „Anpassung an den Klimawandel“ für Energiestädte und Gemeinden (Standortbestimmung / Analyse, Aktionsplan sowie Gute Beispiele und viele Hintergrundinformationen)

Grünflächen im Siedlungsraum

Naturnahe Grün- und Freiflächen im Siedlungsraum fördern das Wohlbefinden der hier lebenden Menschen. Sie mindern zum Beispiel die steigende Hitzebelastung, die der Klimawandel mit sich bringt: sie wärmen sich weniger stark auf als versiegelte Böden, spenden Schatten mit Gehölzen, speichern Wasser und lassen es kühlend verdunsten. Auch binden ihre Gehölze CO2 und tragen so zum Klimaschutz bei. Weiter vernetzen Grünflächen Lebensräume miteinander und fördern die Artenvielfalt. Als Pluspunkt ist auch die Wirtschaftlichkeit zu nennen, denn naturnahe Grünflächen sind im Unterhalt günstiger.

Zusätzlich zu den Produkten rechts, sind folgende Hilfsmittel in Arbeit:

  1. Planungshilfe für die Planung, Umsetzung und Bewirtschaftung von Grün- und Freiflächen: Handlungsspielraum und Hilfsmittel für Städte und Gemeinden.
  2. Gute Beispiele klimaangepasster Planung und Bewirtschaftung von Grün- und Freiflächen.
  3. Hilfsmittel für Grün- und Freiflächen in Kleingemeinden.