Im Rahmen der Energiestrategie 2050 des Bundes wird den Städten und Gemeinden eine wichtige Rolle zuteil. Kleingemeinden mit weniger als 2000 Einwohnerinnen und Einwohner werden von EnergieSchweiz mit einem massgeschneiderten Beratungsangebot zu den energiepolitischen Handlungsmöglichkeiten unterstützt. Konkrete und wirkungsvolle Massnahmen sind der Bau von zentralen Schnitzelheizungen oder Solaranlagen.

Beitrag zur Energiestrategie 2050

In den vielen kleinen Gemeinden der Schweiz leben mehr als eine Million Einwohnerinnen und Einwohner. Die 1360 Kleingemeinden machen 60 Prozent aller Schweizer Gemeinden aus. Ihr Beitrag zur Energiestrategie 2050 ist wesentlich.

Viele dieser Gemeinden verfügen nicht über die personellen und finanziellen Ressourcen für grössere energie- und klimapolitische Massnahmen. Dieses Angebot unterstützt sie darin, einfache Projekte umzusetzen. Dadurch können sie ihren Energeiverbrauch senken, Geld sparen und die Lebensqualität für die Bevölkerung erhöhen.

Ein kostenloses Beratungsgespräch mit Fachleuten und der online Gemeinde-Energie-Check sind die ersten Schritte im Prozess. Dabei werden Bedürfnisse und die energie- und klimapolitischen Handlungsmöglichkeiten der Gemeinde analysiert. Der zweite Schritt unterstützt die Gemeinden bei der Umsetzung von konkreten Projekten.

Werkzeuge und Unterlagen

Weitere Informationen zu den Angeboten für Kleingemeinden finden Sie hier:

Energie-Check für Gemeinden

Flyer Kleingemeinden

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«Es sind die kleinen Gemeinden, die die grossen Städte mit Solarstrom versorgen!»

Pius Hüsser
Verantwortlicher Kleingemeinde

Zahlen und Fakten

Kleine Gemeinde, grosse Rolle

275 Kleingemeinden haben seit 2014 vom Angebot profitiert.

275 Kleingemeinden haben seit 2014 vom Angebot profitiert.

Beratungsangebot

Im Jahr 2017 wurden 77 Kleingemeinden durch Fachleute beraten.

Im Jahr 2017 wurden 77 Kleingemeinden durch Fachleute beraten.

Massnahmen im Bereich Gebäude

Mehr als 100 Kleingemeinden haben bereits die Energiebuchhaltung oder den GEAK genutzt.

Mehr als 100 Kleingemeinden haben bereits die Energiebuchhaltung oder den GEAK genutzt.

Kontakt
Hüsser
Pius
Energiestadt, Energiestadt-BeraterIn
c/o Nova Energie GmbH
Schachenallee 29
5000 Aarau

Angebot für Kleingemeinden

Raumplanung und erneuerbare Energien

Die Potenziale für die Produktion von erneuerbaren Energien (Wie viel Solarstrom lässt sich auf den Dächern der Gemeinde gewinnen?) werden analysiert. Zusätzlich werden Abklärungen zu einem zentralen Wärmeverbund, betrieben mit Abwärme oder Holzschnitzeln, gemacht.

Gemeindeeigene Gebäude

Der Energie- und Wasserverbrauch der gemeindeeigenen Gebäude werden in einer Energiebuchhaltung erfasst. Im Vorfeld von Sanierungsprojekten werden Energieanalysen oder ein „GEAK plus“ durchgeführt.

Infrastruktur

Die Infrastruktur-Anlagen einer Gemeinde (Strassenbeleuchtung, Sportplatz-Beleuchtung, Wasserversorgung und Verteilnetzbetreiber) werden analysiert und die Umsetzung von Effizienz-Massnahmen unterstützt.

Mobilität

Die Mobilitätsberatung für konkrete Probleme oder Projekte zeigt Lösungen im Verkehrsbereich auf.

Kommunikation

Die Gemeinde wird bei der Berichterstattung über Energiethemen oder der Organisation einer Veranstaltung für Gewerbe und/oder Bevölkerung unterstützt.