Gemeinden durchlaufen verschiedene Stufen, um als Energiestadt zertifiziert zu werden. Dabei werden die Gemeinden von ausgewiesenen Fachpersonen begleitet. EnergieSchweiz bietet eine Reihe von Förderprogrammen und Unterstützungsmassnahmen an.

Mitmachen lohnt sich

Das Label Energiestadt erhalten Gemeinden, Städte oder Gemeindeverbünde, wenn sie mehr als 50 Prozent der für sie möglichen Massnahmen umgesetzt haben. Für die höchste Auszeichnung, den Energiestadt GOLD, benötigt eine Gemeinde einen Erfüllungsgrad von 75 Prozent.

Den Energiestädten und weiteren Mitgliedern im Trägerverein Energiestadt steht eine grosse Auswahl an Produkten und Dienstleistungen zur Verfügung, unter anderem Fachberatung, regelmässiger Erfahrungsaustausch, Informationstransfer, finanzielle Unterstützung im Label-Prozess, Instrumente oder Weiterbildungskurse.

Qualitätssicherung

Die unabhängige Labelkommission und ein grosses Netz von ausgewiesenen Fachpersonen sichern die Qualität des Labels Energiestadt. Die Standards für die Vergabe des Labels werden laufend den neusten technischen sowie energie- und klimapolitischen Erkenntnissen angepasst. Die Details zum Zertifizierungsprozess sind im Reglement festgehalten.

In jährlichen Erfolgskontrollen prüfen die Energiestadt-BeraterInnen die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen.

Die Schritte zur Energiestadt

  • Die Mitgliedschaft im Trägerverein ist Voraussetzung und zugleich der erste Schritt auf dem Weg zur Energiestadt.
  • Nach einer ersten Bestandesaufnahme werden gemeinsam mit dem/der Energiestadt-BeraterIn eine zielgerichtete Strategie und konkrete energiepolitische Massnahmen in einem Aktivitätenprogramm definiert.
  • Werden genügend Massnahmen erfolgreich umgesetzt, erhält die Gemeinde das Energiestadt-Label – für eine Dauer von vier Jahren.
  • Das Re-Audit findet alle vier Jahre statt und dient zur regelmässigen Qualitätsprüfung.

Das Spinnendiagramm stellt dar, welchen Anteil die Gemeinde von ihrem energie- und klimapolitischen Handlungspotenzial ausschöpft. Um das Label Energiestadt zu erhalten, muss eine Gemeinde 50% ihres Potenzials nutzen, für das Label Energiestadt GOLD 75%.

Die sechs Energiestadt-Bereiche

  • Entwicklungsplanung, Raumordnung
  • Kommunale Gebäude, Anlagen
  • Versorgung, Entsorgung
  • Mobilität
  • Interne Organisation
  • Kommunikation, Kooperation

Instrumente und Unterlagen

Weitere Werkzeuge und Dokumente finden Sie im Profibereich.

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Kontakt
Kornmann
Maren
Energiestadt, Geschäftsstelle Trägerverein Energiestadt
ENCO AG
Munzachstrasse 4
4410 Liestal
061 965 99 00